Frühstart - Elterninitiative für Früh- und Risikogeborene Hamburg e.V.
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17. November 2017: Weltfrühgeborenentag im UKE: Information, Begegnung und Austausch

17. November 2017: Weltfrühgeborenentag im UKE: Information, Begegnung und Austausch Auch in diesem Jahr war es für Sabine Tötter und mich wieder eine Freude, den Weltfrühgeborenentag am 17.11.17 (WFT) gemeinsam mit Fachkinderkrankenschwester Melanie Brandt und vielen weiteren Helfern zu organisieren und durchzuführen.

Ein ganz herzlicher Dank geht an Melanie, die mit unermüdlichem Engagement Einladungen und Poster drucken ließ, die Einladungen an die Frühchen-Familien verschickte, Sponsoren suchte und fand, die Logistik managte und ... und ... und! Auch Fachkinderkrankenschwester Judith Karger-Seider gilt unser Dank, sie hat ebenfalls viel Zeit und Arbeit in die Planung investiert, alles mit auf- und abgebaut und viele Gespräche geführt. Sabines Mann Karsten Tötter machte mit professionellem Auge viele schöne Fotos, auch an ihn herzlichen Dank!

So gelang es uns, eine vielfältige Veranstaltung auf die Beine zu stellen mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für das Thema Frühgeburt mit all seinen Facetten zu sensibilisieren und den Familien ein Wiedersehen zu ermöglichen.

Die Erfahrungen mit dem WFT in den letzten Jahren hatten gezeigt, dass immer mehr Familien unserer Einladung folgten und auch das medizinische Personal zunehmend diese Möglichkeit für sich entdeckte, die Familien und vor allem die ehemaligen Frühgeborenen wiederzutreffen, die sie oft über einen langen Zeitraum mit großem Engagement betreut hatten. Auch in diesem Jahr nutzten deshalb wieder viele Fachleute (Ärzte, Schwestern, Physiotherapeutinnen, Mitarbeiterinnen des Kinderlotsen, Psychologinnen, auch Schülerinnen der Pflegeausbildung) die Möglichkeit, sich ein Bild von der Weiterentwicklung der Kinder zu machen und sich über ihre Entwicklungsfortschritte nach einem oft schweren Start zu freuen. Das ist eine wertvolle Motivation für diese verantwortungsvolle Arbeit!

Auch für uns "Frühstartler" war es wieder sehr berührend, "unsere" Frühchen und ihre Eltern wiederzutreffen. Für einige Mütter war es ein sehr emotionaler Moment, erneut in die Klinik zu kommen und mit ihren Erinnerungen konfrontiert zu werden. Dabei flossen so manche Tränen. Aber es war auch viel Stolz auf die Kinder und ihre meist positiv verlaufene Entwicklung zu spüren. Ich denke, für die Eltern trägt der WFT inzwischen auch ein wenig zur Verarbeitung und Bewältigung des Erlebten bei. Sie nehmen das Gefühl gegenseitiger Wertschätzung mit nach Hause und erleben, dass sie mit ihrem Schicksal wahrgenommen werden und nicht allein damit sind.

Insgesamt waren mehr als 60 Familien unserer Einladung gefolgt, wir haben irgendwann aufgehört zu zählen! Die Menge der Kinderwagen, vor allem der Zwillingswagen, war beeindruckend! Die Altersspanne der ehemaligen Frühchen umfasste ca. 6 Monate bis 26 Jahre (meine Tochter Svenja). Auch die "Frühchen-Gang" war wieder dabei, eine Gruppe von Frühchen-Familien, die bereits über viele Jahre den Kontakt zueinander halten.

Die Erwachsenen, darunter auch einige Großeltern, konnten bei Kaffee und Keksen ins Gespräch kommen, während Salvatore Sabbatino die Kleinen und ihre Geschwister mit seinen Luftballon-Zaubereien und witzigen Ballon-Tieren unterhielt, die er auch großzügig verschenkte. Das war wirklich auch für die Großen ein Riesenspaß! Die Krabbelkinder konnten sich auf den Turnmatten vergnügen. Alle Besucher wurden anhand einer Poster-Ausstellung über die Frühchen-Betreuung im UKE informiert. Dabei waren Poster zu folgenden Themen ausgestellt:
  • Pränatalvisite bei drohender Frühgeburt
  • Entwicklungsfördernde Pflege
  • Psychologische Begleitung prä- und postpartal
  • Physiotherapie
  • Nachsorgesprechstunde
  • Sozialmedizinische Nachsorge durch den Kinderlotsen
  • Rückbildungsgymnastik für Mütter von frühgeborenen und kranken Säuglingen
Eine Söckchen-Leine mit 9 weißen und einem lilafarbenen kleinen Söckchen machte darauf aufmerksam, dass eins von 10 Neugeborenen zu früh, also unterhalb der 37. Schwangerschaftswoche, zur Welt kommt. Frühchen-Puppe Lewis im Inkubator erwies sich wieder als Interessenmagnet und wurde von vielen Besuchern bestaunt.

Unser Frühstart-Team hatte wieder einen Info-Stand aufgebaut, an dem wir auch Gespräche mit frisch gebackenen Frühchen-Eltern führen konnten, deren Kinder zurzeit noch stationär betreut werden. Für diese Eltern war es besonders interessant, unsere Fotopappen mit den Entwicklungsverläufen anzuschauen und die ehemals frühgeborenen Kinder zu sehen. Sie fanden das sehr ermutigend.

Sabine und ich wurden wie im letzten Jahr von Alexandra Hückelheim am Stand unterstützt, deren Tochter Greta Emma mit den Großeltern ebenfalls zu Besuch kam. Auch Eva Stadler mit Tochter Philippa schaute vorbei. Last but not least ließ es sich auch unsere 1. Vereinsvorsitzende Christiane Stock nicht nehmen, nach ihrer Arbeit noch vorbeizukommen, das Laterne-Laufen und Singen mitzumachen und beim Abbauen zu helfen.

Um 17 Uhr war es dann soweit: eine beeindruckend große Gruppe von Familien machte sich mit lila Laternen auf den Weg zum neuen Kinder-UKE, das aus diesem Anlass lila angestrahlt wurde. Wir versammelten uns um die große Buche im Innenhof, die ebenfalls lila illuminiert und mit Söckchen-Leine geschmückt worden war. Ein toller Anblick! Nach einer kurzen Ansprache von Prof. Dr. Singer, dem Leiter "Spezielle Pädiatrische Intensivmedizin und Neonatologie", sangen wir dann zur Gitarrenbegleitung Laterne-Lieder. Vielen Dank auch an Wolf-Dieter Hübner ("Hübi") an der Gitarre, der extra für uns die Laterne-Lieder einstudiert hatte.

Wir freuen uns, dass das UKE diese Veranstaltung so großzügig unterstützt hat und sich mit Chiesi für die Lichtaktion an allen Hamburger Krankenhäusern und Nestlé für den Zauberer zwei weitere Sponsoren gefunden haben. Auch die europäische Elternvereinigung EFCNI hatte wie in jedem Jahr wieder viel Info-Material, Söckchen-Leinen und "Give-aways" für die Kinder zur Verfügung gestellt.
Ich denke, dass wir alle schöne Eindrücke von diesem besonderen Tag mitgenommen haben, und Eltern, Kinder und Fachleute viel Wertschätzung, Solidarität und Gemeinschaft erfahren konnten. So hoffen wir, auch im nächsten Jahr alle wiederzusehen!

Andrea Rahlf


11. November 2017: Budni-Patentag

11. November 2017: Budni-Patentag Im November 2017 übernahm die Budni-Filiale im Alstertaler Einkaufszentrum (AEZ) in Poppenbüttel die Patenschaft für Frühstart.
Schon im Vorwege hat Julia Bonik (stellvertretende Filialleiterin) auf der Facebook-Seite der Budni-Filiale AEZ kräftig Werbung für Frühstart und den Patentag gemacht. Durch die netten Beiträge wurde die Spannung hochgehalten.

Dann war der Tag da!
Barbara Gladisch, Alexandra Hückelheim, Hedda und Hugo Sperl mit Maximilian, Christiane Stock, und Ria Merz zeigten Präsenz an unserem Infostand. Sofort nach dem Aufbau waren wir umringt von interessierten Menschen und konnten begeistert von unserem Engagement für die Frühchen und ihre Eltern berichten.

Die einladende und bunte Standausrichtung war gut gewählt, wir wurden sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen der Filiale sofort wahrgenommen.

Unsere kleinen Kraken, welche unsere Strick- und Häkeldamen freundlicherweise für uns hergestellt haben, fanden gegen eine Spende viele glückliche neue Besitzer. Kaffee, Tee, Kuchen und Muffins fanden ebenfalls viele Abnehmer.

Die Budni-Filiale stellte uns kleine Kosmetiktäschchen zur Verfügung, die wir gegen Spenden abgegeben haben. Budni-Traubenzucker-Lollys sowie jede Menge Budni-Luftballons und Budni-Windmühlen gab es für die Kinder.

Alle, wirklich alle Budni-Mitarbeiter waren mit Herzblut bei der Sache, worüber wir sehr begeistert waren!
Jeder Kunde wurde auf Frühstart aufmerksam gemacht und "aufgefordert" den Zahlungsbetrag an der Kasse zu Gunsten unseres Vereins aufzurunden.

Wir haben den auf Facebook aufgerufenen Betrag von € 1.111,11 noch übertroffen! Deshalb freuen wir uns über diese unerwartet hohe Spendensumme umso mehr!
Vielen Dank an alle Spender, Helfer und das tolle Budni-Team!!

Ria Merz


Ein Nachsatz von Frau Bonik:

Liebes Frühstart-Team,

dass Sie so gut aufgestellt und präsent waren, war eine wirklich tolle Sache für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter!

Ich würde mich freuen, regelmäßig von Ihnen zu hören, auch wenn Sie andere Veranstaltungen etc. haben, so dass wir ab und an ein kleines Update in Richtung "Was macht eigentlich unser Patenprojekt Frühstart?!?!" auf unserer Facebook-Seite posten können um Sie bei unseren Kunden im Gedächtnis zu halten und Sie natürlich auch weiterhin zu unterstützen.

Besonders süß fand ich ganz persönlich die Unterstützung von meinem neuen Nachwuchsmitarbeiter Maximilian Sperl! Er hat den Nachmittag in der Filiale gestern für mich wirklich ganz besonders gemacht, weil er einfach für eine wirkliche Abwechslung in den sonst doch immer ähnlichen Arbeitsabläufen in so einer Filiale gesorgt hat.
Die Bestellung die Maximilian mit unserem MDE-Gerät (MDE ist übrigens die Abkürzung für Mobile Datenerfassung) gemacht hat, wird übrigens morgen geliefert. Ich habe sie am PC nur ein kleines bisschen bearbeiten müssen. Es war faszinierend zu sehen, wie schnell er das System und die Technik hinter dem Gerät verstanden, wie er das Erklärte sofort umgesetzt und welchen Spaß er dabei an dem Nachmittag hatte.

Der kleine Krake sitzt nun auf meinem Schreibtisch und wird hoffentlich noch den ein oder anderen Facebook-Beitrag auf der Budni-AEZ Seite zu Frühstart begleiten.

Julia Bonik (stellvertretende Filialleiterin Budni-AEZ)


Oktober 2017: Kleine gestrickte Tintenfische helfen Frühchen - herzlichen Dank an unsere Strickdamen!

Oktober 2017: Kleine gestrickte Tintenfische helfen Frühchen - herzlichen Dank an unsere Strickdamen! Die ursprüngliche Idee stammt aus Dänemark. Eine Mutter häkelte 2013 für ihr Frühgeborenes eine kleine Krake. Das Kind reagierte sehr positiv darauf. Die Atmung wurde stabiler, die Herzschläge regelmäßiger. Es gibt dazu zwar keine wissenschaftlichen Studien, aber dennoch entwickelte sich daraus eine Welle, die auch nach Deutschland schwappte. – Und hier sind sie, unsere ersten kleinen gestrickten Tintenfische.

Die Tintenfische mit ihren Tentakeln können eine beruhigende Wirkung haben und helfen den Kleinen auf ihre Art beim Großwerden. Wenn so ein Tintenfisch in Greifnähe liegt, umklammert ein Frühchen gern die Tentakel des kleinen Meerestiers, die ähnlich geschwungen sind wie die Nabelschnur.

Die Anforderungen an die Tintenfische sind nicht ganz ohne: Zum Beispiel darf nur eine Wolle verwendet werden, die nicht fusselt und bei 60 Grad waschbar ist. Die Tentakel dürfen nicht zu lang sein, damit sie sich nicht um den Hals wickeln. Aber auch nicht zu kurz! Und die Maschen müssen fein genug sein, damit sich darin kein winziger Finger verheddert.

Wir freuen uns riesig, dass unsere Strickdamen diese Herausforderung angenommen haben und unsere Frühchen mit den wunderbaren, bunten und lustigen Tintenfischen versorgen. Vielen lieben Dank!

Ria Merz


14. September 2017: Einweihung der neuen Kinderklinik des UKE

14. September 2017: Einweihung der neuen Kinderklinik des UKE Mit einem festlichen Rahmenprogramm wurde am 14. September 2017 die "Werner und Michael Otto Universitätsklinik", kurz: Kinder-UKE, eingeweiht. Namensgeber ist die Familie Otto, die sich als Hauptsponsor für die Umsetzung dieses ambitionierten Projektes engagiert hatte. Die Baukosten von insgesamt 69,5 Millionen Euro wurden von vielen weiteren großzügigen Spendern (Spendenanteil: bisher 23,5 Mio. Euro!) und der Stadt Hamburg finanziert.

Für Frühstart besuchten Erica Hinrichs und ich die Veranstaltung.

In drei Jahren Bauzeit entstand ein Klinikum, das um eine über 100-jährige Hainbuche herum gebaut wurde und durch eine luftige Optik mit großen Glasflächen, viel hellem Holz und gelbem Klinker besticht. Das erklärte Ziel aller am Bau Beteiligten bestand darin, Kindern und Jugendlichen eine fortschrittliche, interdisziplinäre medizinische Versorgung an einem Ort zu bieten, an dem sie und ihre Eltern sich in kindgerechter Umgebung wohl fühlen. Die Bauweise ermöglicht durch kurze Wege eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Stationen.

Alle Fachrichtungen sind hier unter einem Dach vereint. So soll das neue Kinder-UKE mit seiner innovativen Hightechmedizin zu einer der modernsten Kliniken europaweit werden. Natürlich kommt auch der Lehre weiterhin ein hoher Stellenwert zu. Ein Schwerpunkt wird in der Erforschung, Diagnostik und Behandlung seltener Erkrankungen liegen.

Die Klinik bietet künftig 148 Behandlungsplätze, davon 14 tagesklinische und 16 intensivmedizinische Betten. Sie verfügt über 3 Operationssäle in unmittelbarer Nähe zur Kinderintensivstation, - auch hier kurze Wege. Außerdem gibt es 23 Spiel- und Aufenthaltsräume für Kinder und ihre Eltern mit direktem Zugang zu breiten Balkonen oder Dachterrassen.

Zur Rundumversorgung der kleinen Patienten gehört der tägliche Unterricht für die Schüler jeden Alters auf allen Stationen. Da kranke Kinder häufig auch unter Kontaktverlust leiden, wurde bereits im letzten Jahr das Projekt "Virtuelles Klassenzimmer" gestartet, dass den Kindern über eine Live-Schaltung in ihr Klassenzimmer ermöglicht, den Unterricht in ihrer Klasse zu verfolgen.

Die Einweihungsfeier begann mit den Grußworten und Festansprachen von Prof. Dr. Burkhard Göke (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE),
Olaf Scholz (Hamburgs 1. Bürgermeister),
Katharina Fegebank (Senatorin und Hamburgs 2. Bürgermeisterin),
Michael Otto (Spender) und
Prof. Dr. Ania C. Muntau (ärztliche Leiterin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin),
die sich nach ihren Redebeiträgen in einer Talk-Runde u.a. mit einer betroffenen Mutter austauschten.

NDR-Moderator Christian Buhk führte mit viel Humor und Lockerheit durch das gesamte Programm. Anschließend wurde die Klinik durch Vertreter von vier Konfessionen gesegnet. Zwischendurch gab es immer wieder Musikdarbietungen, - in den Stockwerken und auch auf dem Außengelände.

Danach hatten die Gäste die Möglichkeit zu einem Get-together mit "Flying food" und einem Rundgang durch die Klinik. Auch wir nutzen die Gelegenheit, uns die Räumlichkeiten anzuschauen.
Uns haben vor allem die Helligkeit und das Farbkonzept der Räume beeindruckt. Besonders die Aufenthaltsräume sind gemütlich mit Sitz- und Spielecken, in denen Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben, sich aber auch in kuschelige Ecken zurückziehen können, ausgestattet. Von allen Zimmern hat man einen Blick ins Grüne, was zu einer offenen und freundlichen Atmosphäre beiträgt. Jedes 2-Bett-Zimmer verfügt über 2 Beistellbetten, um den Eltern die Übernachtung bei ihren Kindern zu ermöglichen.

Für die Frühcheneltern ist wichtig zu wissen, dass die Neonatologie auch weiterhin am alten Standort in räumlicher Nähe zu den Kreissälen und der Wochenstation bestehen bleibt. Bei besonderem Bedarf können Frühchen intensivmedizinisch auch im neuen Kinder-UKE behandelt werden.

Insgesamt konnten wir eine schöne und feierliche Einweihung erleben und viele Gespräche mit Schwestern und Ärzten führen. Es war eine sehr "erwachsene" Veranstaltung, bei der uns ein wenig die Kinder fehlten. Stellvertretend für sie lockerten die gut gelaunten und witzigen Klinik-Clowns vom Verein Klinik-Clowns Hamburg e.V. die Atmosphäre mit ihrem Humor auf.

Erica und ich haben im Namen von Frühstart Geschenke an Schwester Edelgard Lackmann, pflegerische Leiterin der "alten" Station Kinder 2 und künftig Leiterin von "K3", überreicht. Es war uns eine Freude, Edelgard bei der Ausstattung der Station zu unterstützen. Sie plant, die Geschenke gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen bei der nächsten Dienstbesprechung zu öffnen. Wir wünschen ihr und allen Pflegenden, die mit Herz und Seele bei der Sache sind, einen guten Start in den neuen Räumen!

Andrea Rahlf und Erica Hinrichs


3. September 2017: Kinderfest in der Asklepios Klinik Nord Heidberg

3. September 2017: Kinderfest in der Asklepios Klinik Nord Heidberg Zu dem traditionellem Kinderfest in die Asklepios Klinik Nord Heidberg kamen, wie in jedem Jahr, wieder viele Familien mit ihren Kindern. Auf der Rasenfläche um den Hubschrauberlandeplatz waren viele Spiel- und Spaß-Attraktionen aufgebaut. Für Groß und Klein wurde etwas geboten, so konnte sich auf der Trampolinspinne, den Water Zorbing Bällen und der Hüpfburg in Geschicklichkeit geübt werden. Die Kinder vergnügten sich mit Löschübungen bei der Feuerwehr, dem Kinderschminken, beim Zauberer, Salzteigbilder basteln, beim Imker, Arm-Eingipsen beim Kinderarzt und Strickleiter klettern. Die Erwachsenen konnten sich an verschiedenen Ständen informieren sowie bei Kaffee, Kuchen und leckerem Essen entspannen. Außerdem gab es wieder eine Tombola mit tollen Gewinnen.

Auch Frühstart war mit einem Stand vertreten, an dem sich die Besucher über das Thema Frühgeburt informieren konnten.

In diesem Jahr haben Hedda und Hugo mit Sohn Maximilian, sowie Alke Aline, Natascha, Andrea und Michael den Frühstart-Stand betreut. Ganz herzlichen Dank an euch, für die mit den vielen Besuchern geführten Gespräche und die Betreuung der Kinder bei unserem Spiel "4 gewinnt"!

Unser "4 gewinnt" ist vom Kinderfest nicht mehr wegzudenken, es war ein großer Spaß für die Kleinen. Nach Regeln wurde nicht gespielt, vielmehr ging es darum, unermüdlich die Ringe hinein zu stecken und unter lautem Getöse unten wieder herausfallen zu lassen. Manche Kinder übten sich in "Ordentlichkeit", die Ringe wurden farblich sortiert hinein gesteckt. So waren die Kleinen gut beschäftigt und es gab ausreichend Gelegenheit mit den begleitenden Eltern ins Gespräch zu kommen.

Wiedermal ein wirklich gelungenes Fest!

Ria Merz


12. Juni 2017: Frühstart-Elterntreffen im UKE

19. Mai 2017: Muttermilchspende-Projekt startet am UKE Nach längerer Pause war es wieder einmal so weit: mit tatkräftiger Unterstützung durch Schwester Melanie von der Neo-Intensivstation des UKE konnte ich ein Eltern-Treffen mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren organisieren, zu dem auch Familien aus anderen Kliniken herzlich eingeladen waren.

Die Physiotherapeutin Christiane Kistner von der UKE-Kinderkrankengymnastik stellte uns, wie auch schon in vielen Jahren zuvor, die Gymnastikhalle zur Verfügung, so dass wir den Kindern viele Spiel- und Krabbelmöglichkeiten anbieten konnten. Britta Gädke, Frühchen-Mutter und neues Mitglied bei Frühstart, und meine Tochter Elena unterstützten uns ebenfalls. Meine Team-Kollegin Sabine Tötter war dieses Mal leider verhindert.
Frühstart übernahm die Kosten für das Catering mit Kaffee und Kuchen, - es war wieder lecker!

Wir waren sehr gespannt, wie viele Familien sich anmelden würden und freuten uns über die Anmeldung von 26 Familien (die dann aber nicht alle kommen konnten).

So trafen sich am 12.06. ab 15.30 Uhr 20 Familien zum Erfahrungsaustausch in zwangloser Runde. Wie immer war es schön, "unsere" Kinder und ihre Eltern wieder zu treffen und mehr über ihre bisherige Entwicklung zu erfahren. Dabei konnten Melanie und Christiane auch so manchen fachlichen Ratschlag geben. Für sie ist es immer wieder sehr berührend, ihre ehemaligen kleinen Patienten wiederzusehen, denn nach der Klinikentlassung gibt es dazu meist wenig Gelegenheit.

Es war insgesamt ein tolles, sehr lebendiges Treffen, das trotz der hohen Teilnehmerzahl (über die wir uns natürlich sehr freuten!) genug Zeit und Raum für Gespräche, Erfahrungsaustausch, Fragen der Eltern und Spiel mit den Kindern bot.

Ich möchte mich noch einmal im Namen von Frühstart herzlich bedanken für die großartige Unterstützung von Melanie, Christiane, Britta und Elena!

Natürlich hoffen wir, alle Familien auch am Weltfrühgeborenentag am 17. November 2017 wieder im UKE zu treffen. Die ersten Zusagen haben wir schon!

Andrea Rahlf


19. Mai 2017: Muttermilchspende-Projekt startet am UKE

19. Mai 2017: Muttermilchspende-Projekt startet am UKE Internationale Organisationen wie die World Health Organisation (WHO) und der United Nations Children's Fund (UNICEF) empfehlen die Ernährung mit Milch aus Muttermilchbanken als die beste Alternative, falls Neugeborene oder Säuglinge nicht oder nicht ausreichend von ihrer Mutter gestillt werden können. Insbesondere für Frühgeborene und Säuglinge mit einem geringen Geburtsgewicht ist die Ernährung mit menschlicher Milch besonders empfehlenswert.

Zum World Human Milk Donation Day am 19. Mai eröffnet das Universitäre Perinatalzentrum des UKE eine Muttermilchbank – die erste ihrer Art in der Metropolregion Hamburg und eine von insgesamt nur 18 Muttermilchbanken in Deutschland. Damit soll Frühgeborenen und Hochrisikobabys, deren Mütter sie nicht mit ausreichend eigener Milch versorgen können, der Start ins Leben erleichtert werden.

Wir freuen uns, dass das UKE mit der Einführung einer Muttermilchbank vorangeht und wünschen uns für die Zukunft natürlich, dass alle Frühchen in Hamburg und Umgebung von einem solchen Angebot profitieren!

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Wenn Sie mehr über das Muttermilchspende-Projekt erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an:

Anne Sunder-Plaßmann (Projektkoordinatorin)
a.sunder-plassmann@gmx.net

Prof. Dr. Dominique Singer (Leiter der Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivemedizin)
d.singer@uke.de


11./12. November 2016: Die Projektgruppe Nachsorgepass von Frühstart ist PauLA-Preisträger des Jahres 2016!

11./12. November 2016: Die Projektgruppe Nachsorgepass von Frühstart ist PauLA-Preisträger des Jahres 2016! PauLA - und was dahinter steckt! Ein Preis für außergewöhnliche Leistungen zum Wohle der Allerkleinsten. Alle zwei Jahre wird PauLA, ein Anerkennungspreis, im Rahmen des BV-Symposiums "Forum: Das frühgeborene Kind" vom Bundesverband "Das frühgeborene Kind" e.V. in Frankfurt verliehen.

Der Name Paula ist die weibliche Form des ursprünglich männlichen Namens Paul. Paul kommt aus dem Lateinischen und kann als "der Kleine" übersetzt werden.

Auch in 2016 wurden drei Projekte ausgezeichnet:

PD Dr. Erna Hattinger-Jürgenssen erhält die Auszeichnung für ihren unermüdlichen Einsatz für das Eltern-Baby-Zentrum im Salzburger Landeskrankenhaus.

Mathilde Maier aus Ulm, die seit nunmehr 30 Jahren in der Elternselbsthilfe aktiv ist, unter anderem als Gründungsmitglied des Bundesverbandes, wird für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zugunsten von Frühgeborenen und ihren Familien geehrt.

Projektgruppe Nachsorgepass, Frühstart: Stellvertretend für die interdisziplinäre Projektgruppe, die 2002 von Eltern des Vereins Frühstart Hamburg e.V. gegründet wurde und aus Eltern des Vereins und einem Ärzteteam besteht, durfte ich die Auszeichnung in Frankfurt entgegen nehmen.


In ihrer Laudatio beschreibt Barbara Mitschdörfer, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind" e.V. unser Projekt folgendermaßen:
"Die Mitglieder der Projektgruppe Nachsorgepass haben eindrucksvoll bewiesen, wie fruchtbar, sinnvoll und zielführend eine fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen den maßgeblich an der Versorgung von Frühgeborenen Beteiligten sein kann.
Betroffene Eltern haben sich schon lange ein ausführliches und übersichtliches Dokument wie den Nachsorgepass für ihre zu früh oder krank geborenen Kinder gewünscht. Das war der Anlass für die Initiatoren, das Projekt ins Leben zu rufen. Die große Nachfrage spricht für sich. Seit 2004 ist der Nachsorgepass, mittlerweile in der 4. Auflage, für Eltern, Kliniken, Kinderärzte und therapeutische Einrichtungen erhältlich.

Dabei handelt es sich um einen DIN A4-formatigen, schmalen Ordner. Er enthält alle wichtigen Informationen und Unterlagen, die Entwicklung des Kindes betreffend. Er ermöglicht den behandelnden Ärzten und Therapeuten einen umfassenden Überblick über die Vorgeschichte und den aktuellen Gesundheitszustand eines Kindes zu erhalten und erleichtert den Eltern, fachliche Informationen an Ärzte und Therapeuten zu geben. In vielen Kliniken in Deutschland werden Frühgeborene und kranke Neugeborene, für die es sinnvoll und notwendig ist, zusätzlich zum gelben U-Heft, bereits mit einem Nachsorgepass entlassen. Die Rückmeldungen von betroffenen Familien sind durchweg positiv, denn der Nachsorgepass erleichtert ihnen den oftmals belasteten Alltag beim Pendeln zwischen unterschiedlichen Therapeuten und Ärzten erheblich."

Diese Ehrung kam für uns völlig überraschend! Umso größer war die Freude in Hamburg, als ich mit PauLA nach Hause kam, erhält doch so unser Nachsorgepass bundesweite Aufmerksamkeit und Bekanntheit und wird dadurch noch mehr Frühcheneltern zugänglich gemacht.

Christiane Stock


2016: Neues Angebot – offene Hebammensprechstunde

Ab sofort bieten die Familienhebammen des Kinder- und Familienzentrums Barmbek Basch (KiFaZ) eine offene Hebammensprechstunde für Schwangere und Eltern mit Babys bis zu 1 Jahr in zwei Stadtteilen an. Insbesondere auch für Mütter mit Frühchen, die noch keine niedergelassene Hebamme haben, ist dieses Angebot interessant.

Offene Hebammen-Sprechstunde in Langenhorn

Jeden Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr
In den Räumen der Elternschule Langenhorn, Holitzberg 139, 22417 Hamburg (gegenüber der Asklepios Klinik Nord-Heidberg)

Kontakt: Gabriele Biehl (Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen Hamburg-Nord und Familienhebamme)
Tel: 040-2000 48 00
Mobil: 0157-77535017
Mail: gf.biehl@kifaz.de
www.barmbek-basch.info/kifaz


Offene Hebammen-Sprechstunde in Barmbek-Süd

Jeden Mittwoch von 14:00 bis 15:30 Uhr
In den Räumen des Projektes "Andere Umstände", Vogelweide 34, 22081 Hamburg (Nähe U-Bahn Dehnhaide)

Kontakt: Camilla Mertins (Familienhebamme)
Tel. 040-2982 06 06
Mail: familienhebammen-barmbek@kifaz.de
www.barmbek-basch.info/kifaz

Kosten: Die Hebammen-Sprechstunde ist kostenlos und Sie müssen sich dafür nicht anmelden. Bringen Sie einfach Ihre Fragen mit!